Wir haben die Umfrage zuerst unseren Mitgliedern zugestellt und anschließend noch über Facebook an die Megger Bürgerinnen und Bürger gestreut – die Resonanz war überwältigend!

Eine riesige Mehrheit der Teilnehmer haben unsere Projektideen als sehr gut befunden und es gab sehr viele spannende Kommentare, Meinungen und weitere Ideen. Wir möchten nun hier auf einige dieser Kommentare eingehen und darauf Antworten, viel Spaß beim weiterlesen….

IG-Meggen als Verein eintragen

Partei werden

(«Auf Facebook wurde die Frage umformuliert: Wir wollten wissen was die Megger Bürger über eine Vereinsgründung denken»)

Ihre Meinung:

Verein werden

Ihre Kommentare:

  • Gerade die parteiübergreifende Organisation bietet Chancen für alle.
  • Der Filz ist bereits dicht genug. Gerade die Tatsache das die IG keine Partei ist macht sie so interessant und sinnvoll.
  • Als Bürgerforum ist es nicht nötig, eine politische Partei zu gründen. An Parteien haben wir bereits genügend Auswahl.

Unsere Antwort:

Es macht Sinn, dass wir vorerst die Idee einer Parteigründung auf die Seite legen und uns um die bevorstehenden Sachthemen kümmern. Unsere Priorität ist es Ideen umzusetzen und Meggen zu stärken. Diese Aufgabe können wir erfüllen ohne diesen Schritt zu machen!

Was für die strukturelle Ordnung und für Administrative Themen aber tun werden, ist uns als Verein zu registrieren, jedoch aber nicht als politische Partei.

IGM-Jugend

IG-Meggen Jugend

Ihre Meinung:

IG-Meggen Jugend

Eine Auswahl Ihrer Kommentare und darunter jeweils unsere Antwort:

  • Bietet Chancen, dass Junge trotz Interesse an der Politik sich zu Beginn nicht einer Partei anschliessen müssen und dies nach einschlagen einer bestimmten Richtung und Meinungsbildung nachhaltig und im vollen Bewusstsein tun können.

Das ist genau unser Gedanke! Einer Partei beizutreten sollte nicht die Voraussetzung sein, um politisieren zu können und eine Meinung zu vertreten. Es ist gerade für jungen Menschen wichtig zu verstehen, dass Politik uns alle angeht, ein Ziel nur über die Politik erreicht werden kann und es sich lohnt, an der Politik bzw. an Abstimmungen teilzunehmen. Dies versuchen wir durch unsere Idee zu fördern. Wir möchten, dass die Jungen politisieren, Veränderungen anstreben, Meinungen bilden und diese vertreten… Nur so können sich die jungen und alten Megger Einwohner einbringen!

  • Die Megger Schulkinder sind im Vergleich zu allen umliegenden Gemeinden (ganzer Kanton Luzern) schon viel zu verwöhnt. Sie verfügen über eine tolle Infrastruktur inkl. Hallenbad, Jugendvereine, eigene Jugi etc. Die Schulbildung ist im kantonalen Durschnitt überdurchschnittlich (beste Quote Gymnasium-Übertritt). Die Schulbildung beinhaltet bereits das Thema der politischen Meinungsbildung. Lasst Kinder Kinder sein in eigener Verantwortung. Ist ja krank hier noch Druck wegen zukünftigen Stimmbürgern zu erzeugen (wir waren ja auch mal jung oder?)

Wir sind nicht der Meinung, dass die Megger Schulkinder und Jugendlichen viel zu verwöhnt sind. Wenn wir uns anschauen, was unsere Jugendlichen im Bereich Sport und Jugendvereine (Jungwacht, Blauring und Pfadi) leisten, finden wir es schon fast frech zu sagen, dass unsere Schulkinder zu verwöhnt sind. Viele Schulkinder entscheiden sich im letzten Schuljahr für das Leiterteam solcher Vereine. Sie «opfern» später häufig während der Lehre Ihre Ferien für das Begleiten und durchführen diverser Lager. Von den Samstagen, die für Gruppenstunden „draufgehen“, wollen wir erst gar nicht reden! Genau diese «verwöhnten» Schulkinder, von denen Sie schreiben, sind jene Mitbürger, die der Gesellschaft etwas zurückgeben und nicht nur konsumieren und „nehmen“.

 Ja, wir haben eine super Infrastruktur und ja, wir haben super Jugendvereine. Wir haben auch ein Jugendtreff und wir haben ein Hallenbad!

Es gibt aber auch Verbesserungspotential:

1. Der Jugendtreff führt den Bauwagen (Bistro) am Fridolin-Hofer-Platz – leider war dieser Wagen nur zwei Mal offen und nimmt nur Platz weg

2. Das Hallenbad ist in der Ferienzeit geschlossen. Gerade im Winter wäre es doch sympathisch, wenn die Jungen baden gehen könnten

3. Der Unihockeyclub Meggen konnte den ganzen Winter durch nicht trainieren, weil sie keinen Platz in der Turnhalle bekommen haben

Dies sind nur drei kleine Beispiele! Uns zu unterstellen, dass wir ersten Druck auf die Jungen ausüben wollen und es zweitens tun, um zukünftige Stimmbürger zu generieren resp. zu beeinflussen, ist Ihr persönliches Vorurteil.

  • Mit dem Jugendparlament des Kanton Luzerns zusammenzuarbeiten oder mit Easy Vote

Super Idee, wir werden diese einfließen lassen, danke vielmals!

  • Wichtig ist eine klare Unterscheidung zu den Parteien. Ist die IG Meggen eine Parteivertretung oder geht es um die Politik als Grundrecht zu fördern und zu erklären?

Die IGM ist definitiv in keiner Weise eine Parteivertretung! Für uns zählen Projekte und anliegen. Wir haben aber auch keine Berührungsängste davor, mit einer oder mehreren Parteien für ein Projekt oder für ein Anliegen zusammen zu arbeiten. Hauptsache wir sind vom Projekt überzeugt! In Unserem Vorstand und der IGM hat es Platz für jede Denkweise und gerne begrüssen wir auch Mitglieder aus politischen Lagern, um ihre Ansichten als Bürger der Gemeinde zu vertreten.

Seepromenade Meggen / Projekt Schiffländi

Seepromenade / Schiffländi

Ihre Meinung:

Seepromenade

Eine Auswahl Ihrer Kommentare und darunter jeweils unsere Antwort:

  • man will an der Seepromenade kein Jubel und Trubel, eher ein Ort der Ruhe und Besinnlichkeit, das deckt sich auch mit meiner persönlichen Meinung.

Wir denken da sind wir uns alle einig! Tatsache aber ist, dass es sich um einen der wenigen öffentlichen Plätze am See handelt der zum Baden eignet und von vielen Bürger gerne genutzt wird.

  • Die Anwohner bis Seestrasse / Benzeholzstrasse unterer Teil sind schlichtweg bei der Projektierung übergangen worden und Ihre Anliegen wurden überhaupt nicht respektiert. Eine Frechheit sondergleichen. Die unmöglichsten Projekte (Naturgarten Benzeholz / Motorrad- sowie Velounterstand auf abschüssigem Benzeholzplatz direkt über dem Pumpwerk und vor unserem Haus / zusätzliche Parkplätze auf St.Charles Areal beruhend u.a. unter Berücksichtigung von Privatansprüchen / sehr schlechte Strassenführung sollten damals verwirklicht werden. Des Weiteren viel zu hohe Kosten.

Unser Plan ist es darum ein Komitee aus verschiedenen Lager zu bilden um die neue Projektgestaltung gemeinsam zu definieren. Es ist wichtig das Anwohner, aus der Politik, Vereine und Nutzer dieses Geländes zusammen kommen um zu schauen was für alle Interessengruppen wichtig ist und wie man einen Konsens finden kann. Bei diesem Projekt gibt es so viele Meinungen, Wünsche und Anliegen, dass es unbedingt möglichst breit diskutiert werden muss! Wir hoffen natürlich auf möglichst viele Bürger die sich dann auch melden und einsetzen werden.

  • Finanziell überdimensioniertes Projekt! Auch wenn Meggen eine reiche Gemeinde ist, muss nicht mit der grossen Kelle angerichtet werden.

Viel Seeanstoss wird privat genutzt und ist nicht öffentlich zugänglich, das ist eine Tatsache. Der Vorteil daraus ist uns allen bekannt und wird von allen geschätzt – tiefe Steuern und eine Wohlhabende Gemeinde! Wir finden aber gerade wenn es darum geht den öffentlichen so beliebten Seeanstoss zu pflegen und zu verschönern, darf es auch ruhig etwas mehr kosten – profitieren können ja alle Megger davon. Natürlich sind wir auch der Meinung, dass unnötige Kosten verhindert werden sollten aber etwas Schönes gönnen darf man sich doch für seine Gemeinde….

  • Während den Monaten Juni, Juli, August die Seestrasse als Einbahn führen. Dies würde weitere Parkplätze generieren.

Definitiv ein interessanter Ansatz um das Parkplatz Problem anzugehen und den Verkehr zu beruhigen. Wir stellen uns aber im Moment eher eine Fußgängerzone mit naheliegenden zusätzlichen Parkplätzen vor.

  • Sonst noch Probleme im Disney-Land? Die Infrastruktur ist heute schon überdurchschnittlich. Und einen tragbaren Grill kann man auch selber mitnehmen (zu verwöhnt als Megger?).

Was Sie als Disney-Land bezeichnen, bezeichnen wir als unsere Heimat! Wir stellen leider fest, dass Sie sehr destruktiv argumentieren (auch in vorherigen Kommentaren) und es ist offensichtlich, dass Sie entweder nicht hier geboren wurden und/oder schlicht kein Interesse an unserer Gemeinde haben. Das ist natürlich Ihr gutes Recht, Ihre Kommentare helfen aber denjenigen nicht die was Gutes für die Gemeinde tun möchten! Welche Infrastruktur am Fridolin-Hofer-Platz ist überdurchschnittlich? Die WC Installationen die seit vermutlich 30 Jahren nicht erneuert wurden, Der Seeeinstieg der gerade für ältere Leute die den Platz nutzen sehr gefährlich ist, die Turngeräte oder der ungenutzte Bauwagen der herumsteht und nie offen ist? Man sieht bei vielen öffentlichen Plätzen (z.B. Aufschütte Luzern) die keine Grillstellen anbieten, dass diese sehr wohl mitgenommen werden – meistens halt einfach diese Einweggrille die sehr schlecht für die Umwelt sind und dann im Eimer landen!

Wir anerkennen die Niederlage der letzten Abstimmung des Projekts (auch wenn niemand am «rumjammern» ist), wir sind auch der Meinung das damals ein paar Sachen vergessen oder nicht ausreichend ausgearbeitet wurden. Das Projekt in der Form damals war nicht ideal und wurde somit abgelehnt. Das heißt aber nicht, dass aus diesem Grund nichts mehr gemacht werden soll und der Platz einfach so gelassen wird wie er vor 30 Jahren schon war. Es ist an der Zeit ein Projekt zu erarbeiten, dass eine Mehrheit findet und einen Mehrwert für alle Megger generiert!

  • Es ging wohl vielen darum, dass es schlicht weg ein Luxusprojekt ist, welches viel zu viel kostet. Meggen hat schon einen Segelhafen, Golfplatz und viele reiche Zuzüger. Irgendwann ist auch mal genug chicimici. Aber ja, neue Toiletten sind was. Ein Problem wird einfach sein, dass bei Grill usw. die Lärmbeschwerden aus der Nachbarschaft grösser werden (bestehen ja heute schon).

Wir finden es auch gut, dass Meggen für die Segelfreunde einen Hafen zur Verfügung stellt, die Zonenplanänderung für den Golfplatz wurde 2010 von den Wählern an der Urne angenommen und das ist gut für die Personen die gerne Golfspielen. Der Seeanstoss der öffentlich zugänglich ist und an schönen Tagen von extrem vielen Leuten genutzt wird sollte in Anbetracht der Tatsache, dass es nicht so viel davon gibt, gehegt und gepflegt werden. Am Abend halten sich viele Personen (Familien mit Kinder, Junge Leute) an diesem Platz auf, ein Problem mit der Lärmbelästigung der Anwohner gibt es praktisch nicht. Größtenteils handelt es sich bei den Anwesenden um Personen die das Recht auf Ruhe der Anwohner respektieren. Abgesehen davon ob es einen Grill hat oder nicht ändert nichts an der Tatsache, dass sich die Leute jetzt schon auf dem Platz aufhalten.

  • Parkplätze gehören halt leider wirklich dazu. Schiffländi oder Badi, das sollte parallel geführt werden können und nicht entweder oder.

Das denken wir auch. Sowohl an der Schiffländi wie auch in der Megger Badi halten sich Familien teilweise mit Kleinkindern, ältere Leute die nicht gut zu Fuss sind und Personen auf die Ihre Sportgeräte usw. mitnehmen möchten. Für diese Personen ist es nötig in der Nähe parkieren zu können. Weiter ist der Fridolin-Hofer-Platz auch eine Anlegestelle der SGV und Teil des öffentlichen Verkehrs und von daher sind Parkplätze sicher ebenfalls nötig. Zusätzlich muss auch das St. Charles Hall berücksichtigt werden, dort finden jährlich sehr viele Anlässe mit teilweise vielen Besucher statt. Für die Anwohner ist dies oft sehr unangenehm, weil die Besucher wegen fehlenden Parkplätzen ihre Autos häufig in Privatstrassen stehen lassen. 

Wir hatten bereits Gespräche mit einer uns nahestehenden Interessengruppe die eine ideale Lösung für beide Badeplätze erarbeitet hat.

  • aktives partizipatives Einbinden der Bevölkerungsgruppen (z.B. Familien, Schulkinder, Jugendliche, Sportvereine) in die Gestaltung, um grösstmögliche Zustimmung zu erreichen?

Wir hoffen auf möglichst viele Bevölkerungsgruppen die uns in der Erarbeitung einer Ideallösung mit großer und breiter Zustimmung unterstützen werden

  • Auswärtige Segler nehmen PP für die Badi weg

Ist uns bekannt aber nicht verboten. Man kann nichts dagegen tun außer einer Infrastruktur schaffen bei der es genug Platz für alle gibt

  • Ich wohne noch nicht lange in Meggen. Dieser Platz könnte aber sicherlich besser genutzt werden. Die Parkplatzsituation ist jedoch ein wichtiges Kriterium. Man sollte es nochmals aufrollen!

Danke für den Kommentar, ich denke gemeinsam bekommen wir das hin!

Einführung des Urnenverfahrens

Einführung des Urnenverfahrens

Ihre Meinung:

Urnenverfahren

Eine Auswahl Ihrer Kommentare und darunter jeweils unsere Antwort:

  • muss aktiv mit Gleichgesinnten bearbeitet werden.

Wir sind offen für ALLE Gleichgesinnten, die uns unterstützen möchten. Auch hoffen wir auf Unterstützung von Ortsparteien, die der Meinung sind, dass das Urnenverfahren der bessere Weg ist dem Demokratiegedanken gerecht zu werden. Wir wünschen wir uns, dass alle Entscheide von möglichst vielen Meggern angenommen oder abgelehnt werden und nicht von den üblichen 2.5% im Gemeindesaal!

  • Viel Glück – es braucht schwere Bagger gegen den politisch korrupten Megger Filz…. 🙂

Die Bagger stehen bereit! Wir brauchen nur noch mehr Chauffeure, die einen Bagger fahren wollen! 🙂

  • Die Gemeindeversammlung könnte auch noch gerade abgeschafft werde, da sowieso selten jemand an der Versammlung dem Gemeinderat/Gemeindeammann/Gemeindepräsidenten widerspricht.

Es ist in der Tat so, dass es oft nicht viele kritische Stimmen gibt. Ein paar (wenn auch oft die Gleichen) melden sich aber schon zu Wort. Oft ist es einfach nur spannend zuzuhören und sich eine Meinung zu bilden. Wir finden eine Infoversammlung mit Dialog, zum Argumentieren oder zum Fragen stellen völlig in Ordnung! Abgestimmt sollte aber an der Urne werden!

  • Gemeindeversammlungen früher um 19 Uhr ansetzen.

Wurde dies dem Gemeinderat mal mitgeteilt? Wenn ja, was war die Reaktion darauf? Warum finden Sie, dass die Versammlung früher anfangen sollte?

  • Könnten während der Gemeindeversammlung die Kinder betreut werden (Ludothek, Sitzungszimmer) würden vielleicht auch mehr an die Versammlung gehen.

Wurde diese Idee dem Gemeinderat einmal vorgeschlagen? Das Problem ist halt, dass die Versammlung an einem Wochentag von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr stattfindet und das für Kinder eine problematische Zeit ist… Somit wird es also leider vor allem für Alleinerziehende oder Ältere, nicht mobile Personen, sehr schwierig am demokratischen Prozess der Gemeinde teilzunehmen – auch darum finden wir das Urnenverfahren absolut notwendig!  

  • Gemeindeinitiative ist eine gute Sache.

Finden wir auch! Leider müssen wir nach der letzten Abstimmung 100 Unterschriften mehr sammeln (statt 400 sind es nun 500), was das sonst schon schwierige Unterfangen noch komplizierter macht – vielleicht wurde deshalb seit mehr als 15 Jahren keine Initiative mehr gestartet!

  • Finde ich in der heutigen Zeit ein Muss und ich kann nicht verstehen, das diese Wechsel. Zur Urnenabstimmung nicht klappt

Wir sind ganz Ihrer Meinung! Warum es bisher nicht geklappt hat, ist klar: Die Machthabenden wollen es nicht und versuchen es zu verhindern!

Wenn man, um eine Abstimmung zu gewinnen, nur ca. 50-100 Leute für eine Wahl im Gemeindesaal mobilisieren muss, ist es viel einfacher und bequemer, als wenn man die Mehrheit der sonst durchschnittlich 2500 Wahlberechtigten, die an der Urne üblicherweise abstimmen, von einem Thema überzeugen muss. Das Mobilisieren ist nicht mehr möglich und alle Leute die sich nicht getrauen öffentlich gegen den Gemeinderat zu stimmen, können danach anonym ihre Meinung an der Urne vertreten!

  • CEO Modell lancieren

Finden wir nicht nötig. Wir sind nicht gegen den (aktuellen) Gemeinderat, wir sind auch der Meinung, dass der jetzige Gemeinderat viele Sachen gut macht. Wir wünschen uns einfach für die Zukunft, dass der Gemeinderat breiter gefächert ist. Für frischen Wind hätte auch die Beibehaltung der Amtszeitbeschränkung gesorgt. Leider hat die Mehrheit der Stimmenden kein Gehör für unsere Anliegen gehabt.

Sonstige Kommentare & Anliegen

Was den Megger Bürger sonst noch auf dem Herzen liegt

  • die IG Meggen soll sich auf Grund von lokalen Wahlen auch für öffentliche Ämter interessieren.

Wird mit der Zeit sicherlich kommen, zuerst möchten wir einfach ein paar wichtige Projekte realisieren und uns in der Megger Politlandschaft besser etablieren. Wenn IGM Mitglieder aber diese Ambitionen haben unterstützen wir diese gerne – Wer hat Lust für den Gemeinderat 2020 zu kandidieren, bitte melden?

  • Verkehrsberuhigung – leider donnern immer noch schwere Lastwagen und Reisecars die Gemeindstrassen Adligenswiler- und Kreuzbuchstrasse hoch und runter. Vorallem die Adligenswilerstrasse ist dafür nicht konzipiert, LKW und OeV können kaum kreuzen.

Die Adligenswilerstrasse hat von der Breite her den Charakter einer Landstrasse was für kreuzende Fahrzeuge wie Busse und LKW’s kein Problem darstellt (mit der nötigen Vorsicht). Schwere Fahrzeuge die auf der Adligenswilerstrasse fahren gibt es nur drei logische Erklärungen:

  1. Es handelt sich um den öffentlichen Verkehr – also notwendig und am häufigsten
  2. Sie müssen von Ebikon/Dierikon/Rot nach Meggen um dort eine Aufgabe zu erfüllen – also notwendig, kommt aber vermutlich nicht sehr oft vor und es macht ökologisch auch keinen Sinn, dass der Schwerverkehr von den genannten Regionen über Luzern bzw. Küssnacht nach Meggen gelangt
  3. Sie benutzen die Strecke als Durchfahrt um nach Luzern oder Küssnacht zu kommen – macht nicht viel Sinn, weil von diesen Regionen es einfacher und schneller ist über die Autobahn jeweils dorthin zu gelangen.

Wir sehen da keinen Handlungsbedarf.

  • Das macht ihr gut!

Vielen Dank, wir sind bemüht!

  • So viele neue Wohnungen, mehr Spielraum für Kinder wäre angebracht. Da würde ich auch finanzielle Unterstützung geben.

Was für eine Art Spielraum stellen Sie sich vor? Wir finden es gibt in Meggen sehr viele öffentliche Spielplätze, den Wald, Vereine, Hallenbad, Meggenhorn, den See, usw.

Für Anregung und Ideen sind wir aber immer offen

  • Container für Blech wäre gut. Nicht jeder hat die Möglichkeit den Ökihof aufzusuchen. Blechcontainer in Quartieren wäre gut.

Wir finden es grundsätzlich interessant, weil es sicherlich viele Personen gibt für die es aus mobilitäts-, alters- oder gesundheitlichen Gründen schwierig ist den Ökihof aufzusuchen. Für diese Personen wäre es natürlich wünschenswert im Quartier eine Möglichkeit für das ökologische Entsorgen von Blech zu haben. Gibt es denn ausserhalb dem Ökihof keine Möglichkeiten in den Quartieren? Handelt es sich hier um ein Problem das viele Bürger betrifft? Ein Dialog dazu wäre sehr spannend! 

  • Ich glaube ein Hauptproblem in Meggen sind das schnelle Bevölkerungswachstum. Die Gemeinde spricht in diesem Zusammenhang zwar von „massvoll“, doch im Vergleich zur Gemeinde Adligenswil, welche die Bevölkerung in den letzten 20 Jahren relativ stabil halten konnte, hat Meggen über 1000 neue Einwohner verkraften müssen. Viele hässliche Wohnbauten, mehr Verkehr und immer mehr Menschen in den begehrten Erholungsräumen (See, Wald, Schloss Meggenhorn) sind die folgen. Angesichts der vielen neuen Überbauungen (Lerchenbühl, vis a vis des Restaurants Kreuz, hinter dem Rustica, oder der Eiholzmatte) sollte damit endlich Schluss sein. In Meggen muss nicht vergoldet werden. Unsere Gemeinde sollte nicht noch attraktiver werden. Etwas Bodenständigkeit und Wachstumsstopp täten gut. Fördern sollte die Gemeinde auch weiterhin die Jugendorganisationen wie Pfadi (z.B. neues Pfadiheim), Jungwacht und Blauring. Im Bezug auf Neubauten sollte die Gemeinde mehr darauf achten, ob diese sich ins Landschaftsbild einfügen (leider an vielen Orten schon zu spät). Auch die neue Bebauung beim Hofmatt zeugt nicht von solch einem Auge…

Wir sind auch der Meinung, dass Meggen zu schnell gewachsen ist und die Ästhetik bei den Bauten teilweise sehr zu wünschen übriglassen. Wir finden es auch schade, dass zum Beispiel wie in der Rotmattstrasse günstige Familienwohnungen abgerissen wurden um diese durch eher unästhetische teure Wohnung zu ersetzen die selbst bei den Bürgern mit ausreichenden Mittel nicht besonders beliebt sind! (Seit 09/2016 gibt es noch freie Wohnungen!!!) Wir finden es aber auch positiv, dass diverse Projekte für günstigen Wohnraum umgesetzt wurden und noch einige solcher Projekte in Entstehung sind!

Das Thema zunehmender Verkehr ist halt generell überall ein Problem! Wir finden es aber positiv wie der Gemeinderat einige Ideen zur Bekämpfung dieses Problems umgesetzt hat und viele Leute davon profitieren können (Finanzielle Unterstützung beim Kauf von Elektrovelos, Busabos für Schulkinder mit längerem Schulweg, Verbilligung von ÖV-Abos für Personen mit Ergänzungsleistungen, Tageskarte für SBB zum Preis von CHF 45.00, usw.)  

Da die Umzonung zu Bauland Gottseidank immer schwieriger wird kann man nun auch davon ausgehen, dass dieser Wahnsinn langsam gestoppt wird und man sich nur noch auf die Verdichtung im Zentrumsbereich fokussieren wird!

  • Macht weiter so, bravo.

Besten Dank, wir freuen uns auf alles was dieses Jahr noch kommt!

  • Da ich nicht in Meggen sondern gerade 100m hinter der Ortsgrenze in Luzern wohne, beteilige ich mich nicht aktiv, wünsche aber viel Erfolg!

Das ist schade aber, wenn Sie trotzdem Lust und Freude hätten mitzumachen, wären Sie natürlich herzlich willkommen!