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5 Idee über “Seepromenade 2020

  1. Kaufmann Willy sagt:

    Seepromenade 2020
    Im Zentrum der Initiative steht die Auflage « verkehrsfrei zwischen Bootshaus GB.-Nr. 646 und Fridolin-Hofer-
    platz». Nur so lässt sich eine langfristige, nachhaltige und qualitativ bessere Nutzung der Unterseematt inklusive Fridolin-Hofer-Platz für die aktuell rund 7’300 Meggerinnen und Megger gewährleisten.
    Diese Umnutzung bringt uns anstelle von Asphalt, zusätzlich gute 1000 m2 Grün- oder Spielfläche.
    Eine Zone mit motorisiertem Verkehr, also Autos, Motorräder und Velos zwischen Flanier- Ruhe und Liegeraum wie der Gegenvorschlag das vorsieht, kann man mit dem besten Willen nicht als Ruhe- und Begegnungszone bezeichnen.
    Auf diese Verkehrsachse können wir auch ohne Probleme und nennenswerte Einschränkungen verzichten.
    Die Initiative verlangt nicht ein Untergrundparking, sondern eine genügende Anzahl Parkplätze. Der
    Gegenvorschlag des Gemeinderates führt dann einfach zum Füllen der Seestrasse und Huobstrasse mit
    Autos, wogegen ein Untergrundparking dies definitiv verhindern würde.

  2. Scherer Heidi sagt:

    Sehr geehrter Herr Kaufmann
    Ich schätze Ihr Engagement für den Erhalt der überdurchschnittlichen Lebensqualität in Meggen. Die Präsentation der IG Meggen habe ich mit Interesse angeschaut. Ihre Ausführungen auf der Folie 10 „Quervergleich zum Aufwand Kreuztrotte“ sind jedoch mehr als fraglich, ich würde dazu sagen „alternative Fakten“. Was die Zunft mit dem zinslosen, rückzahlbaren Darlehen an die „Einfache Gesellschaft Kreuztrotte“, bestehend aus den beiden Genossenschaften „Liberale Baugenossenschaft Meggen“ und „Wohnbaugenossenschaft Meggen“ zu tun hat, ist mir ein Rätsel. Das Darlehen wurde an die Einfache Gesellschaft Kreuztrotte gegeben. Das Darlehen dient für die umfassende innere und äussere Renovation der Kreuztrotte und wird auf die feste Dauer von 50 Jahren abgeschlossen, rückzahlbar in jährlichen Raten. In der Botschaft des Gemeinderates Meggen vom Oktober 2014 sind die Bedingungen und den Zweck dieses Darlehens umfassend beschrieben. Folgender Text aus der Botschaft Oktober 2014: „Antrag des Gemeinderates: Der Gemeinderat beantragt mit Zustimmung der Controlling-Kommission der Gemeindeversammlung, dem Sonderkredit zu Lasten der Investitionsrechnungvon 1,6 Mio. Franken zur Gewährung eines zinslosen, rückzahlbaren Darlehens auf 50 Jahre an die Wohnbaugenossenschaften zur Sanierung der Kreuztrotte zuzustimmen. Meggen, im Oktober 2014“
    http://www.meggen.ch/dl.php/de/0ewhe-w2r0wy/Voranschlag_2015.pdf
    Es ist deshalb absolut tendenziös und einfach falsch, wenn dieser „Quervergleich“ auf Folie 10 als Vergleichsbasis zum thematisierten Projekt Seepromenade herbeigezogen wird. Die wunderschön umgebaute Kreuztrotte bietet Raum für ein Architekturbüro, eine Kindertagesstätte und einem Megger Verein (Zunft). Alle drei Parteien sind Mieter bei Einfachen Gesellschaft Kreuztrotte. Der Megger Verein hat das Objekt, wie eigentlich bekannt sein sollte, im Rohbau übernommen. Ich bitte Sie sehr höflich, der Megger Bevölkerung korrekte und faktenbasierte Informationen zu präsentieren.
    Auch ich bin interessiert an schönen öffentlichen Seezugängen in Meggen. Diese müssen erhalten bleiben. Mir genügt jedoch das heutige Angebot; Meggenhorn – Fridolin Hofer Platz – Seeacher – Segelboothafen und die schöne Badi in Meggen. Wenn dereinst an schönen Sommertagen die Seestrasse als Einbahnstrasse geführt wird und der Fridolin Hofer Platz autobefreit wird, ist dies wohl für eine grosse Mehrheit gut. Dafür braucht es keine Initiative.
    Heidi Scherer, Kantonsrätin, Meggen / 3. November 2019

    • Andy Furrer sagt:

      Liebe Heidi,
      danke für deinen Beitrag im Forum!

      Unsere Vision geht viel weiter als eine Lösung für „schöne Sommertage“. Vielmehr geht es um eine Grundsatzfrage für viele kommende Jahre und Generationen:

      Entscheiden wir uns für eine großflächige Parkanlage am See mit mehr Grünfläche die ganzjährig und vielfältig genutzt werden kann und mehr Lebensqualität schafft ODER entscheiden wir uns für den Erhalt einer unnötigen Straße (die den oberen Teil des bestehenden Parks vom Seeanstoß trennt), als Gesamtprojekt weder einen wirklichen Mehrwert noch mehr Grünfläche zum Erholen schafft und dabei wichtige Themen komplett ignoriert?

      Wir finden es macht mehr Sinn, dass die ganze Fläche zu einem Park verschmilzt und Autofrei wird anstatt an einer unnötigen Straße festzuhalten nur um an ein paar „Sonnentage“ ein Einbahnsystem einführen zu können!

      Es ist uns persönlich auch ein großes Anliegen, dass diverse wichtige Aspekte in einem Projekt endlich beachtet werden – Lösung für das Badeverbot, Parkplatzsituation für die Region (Badi, Fischerdörfli, SGV, Bootshafen, St. Charles, Bahnhof, …), Bistro am See, etc.

      Der Gemeinderat hat 2015 ein Projekt präsentiert das von einer großen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wurde weil der Mehrwert fehlte. (Warum sollten sie es dieses Mal besser machen?) Seit 4 Jahren hat sich, bis auf die Fitnessgeräte, praktisch nichts verändert! Wir haben mit über 580 Unterschriften klar bewiesen, dass ein Bedürfnis da ist im Sinne und zum Wohle der Megger Einwohner etwas zu verändern!

      Also mindestens 580 Personen in Meggen sind der Meinung es braucht die Initiative und es braucht eine Veränderung – so viel zum Thema es braucht die Initiative nicht!

      Ich hoffe du stimmst für unsere Initiative und sende dir
      ganz herzliche Grüße
      Andy

    • Kaufmann sagt:

      Sehr geehrte Frau Scherer,
      besten Dank für ihren Kommentar wie auch dafür, dass sie meine Berechnungen im Quervergleich nicht in Frage stellen. So wie ich sie verstehe, finden sie offenbar einzig die Tatsache unangebracht, dass ich diesen Quervergleich mache.
      Dazu halte ich fest: Beide Aufwendungen sind steuerfinanziert und haben daher sehr wohl miteinander etwas zu tun. Es geht um einen auf identischen Messgrössen fussenden Pro-Kopf-Vergleich, den wir ohne Bewertung in die Präsentation eingebaut haben.
      Wenn sie das nun als «absolut tendenziös und einfach falsch» (wo ist dazu die Begründung?) empfinden, scheint mir das ihr Problem zu sein und hat mit der Faktenlage nichts zu tun.
      Die Autobefreiung des Fridolin-Hofer-Platzes bringt in etwa 600 m2 Grünfläche oder Platz für eine andere gemeinschaftlich nutzbare Verwendung. Zusammen mit den rund 1000 bis 1100 m2, die durch die Verkehrsbefreiung der Seestrasse dazu kommen, wäre das doch ein schöner Gewinn für die Allgemeinheit und müsste eigentlich im neuen Selbstverständnis von Grün in ihrer Partei gut Platz haben.

  3. Roby Schmalstieg sagt:

    Sehr geehrte Frau Scherer
    Leider fehlen auch in Ihrem Beitrag betr. Seepromenade korrekte und faktenbasierende Informationen. Die Parkplätze Seestrasse ab Bootshaus GB. Nr. 646 bis und mit Fridolin Hofer Platz werden seit Jahren nachweislich von April bis Oktober Nacht für Nacht sowie am Tag teilweise durch Wohnmobile in Beschlag genommen. Die in den Monaten Juni, Juli, August, September 2019 morgentlich vorgenommenen regelmässigen Zählungen durch uns ergaben einen Durchschnitt von 7 Campern pro Nacht nur im Bereich Seestrasse ab GB. Nr. 646. Während ein Teil der Wildcamper im Laufe des nächsten Tages weiterreist, lassen es sich andere nicht nehmen, ihren Aufenthalt auf mehrere Tage auszudehnen, dank der einladenden Infrastruktur. Toilettenpapier wird rollenweise entwendet, es wird Wäsche gewaschen in den Toilettenräumen und am See, die Toiletten werden verschmutzt , es findet Gratisentsorgung von Müll sowie Sperrgut (zum Teil sackweise) illegal im angrenzendem Privatgrundstück vom Fridolin-Hofer-Platz, im Uferbereich Bootshafen sowie in den Grüncontainern Galerie Brem) statt. Des weiteren werden Fäkalientanks entleert und gereinigt. Da Gemeindeammann und Gemeindepräsident schon seit Jahren über das muntere Treiben der Camper mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen und zum Nachteil der Anwohner, Bootshafenbenützer und Spaziergänger informiert sind und bis zum heutigen Tag rein gar nichts unternommen haben, ist es wohl mehr als fraglich, ob Ihre als gut befundene Einbahnstrassenlösung das *Gelbe vom Ei* darstellt und die Probleme löst.

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